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Holzwerkstatt Potsdam GmbH
Walther-Rathenau-Str. 2
14513 Teltow

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Fax: 03328 – 474 829
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Instandsetzung und Restaurierung

Alte Fenster sind Bestandteile eines Baudenkmals. Der Besitzer eines Baudenkmals muß nicht auf zeitgemäße, energiesparende und lärmschützende Konstruktionsverbesserungen verzichten. Alte Fenster müssen nicht zwangsweise zugunsten von „moderneren“ Produkten augetauscht und erneuert werden.

Fenster erhalten, bedeutet, Werte zu wahren, wie gute Handwerkskunst, individuelle Gestaltungslösungen, Vielfalt der Stile und künstlerische Besonderheiten, die nicht zuletzt die Atmosphäre und den Charakter eines Hauses, einer Wohnung ausmachen.

Fensteröffnungen sind seit Jahrhunderten ein bestimmender Faktor bei der Fassadengliederung. Ihr Aussehen und die Lage innerhalb der Fassade wurden stets nach strengen Proportionslehren der Architektur angelegt.

Die meisten Denkmäler sind aus bautechnisch hervorragenden Materialien gebaut (Eiche, Lärche, Kiefer-Kernholz). Die Ansicht, dass je mehr erneuert würde, desto länger habe der Bauherr nach Abschluß der Baumaßnahme Ruhe, stimmt schon lange nicht mehr. Im Gegenteil, kaum eines der modernen Austauschprodukte ist so langlebig wie das historische Bauelement.

Der Besitzer eines Eichenholzfensters aus der Barockzeit braucht auch nach 200 Jahren nur regelmäßig den Anstrich zu erneuern. Kunststofffenster von ihrere Natur her schon nicht reparabel müssen heute schon nach 2 Jahrzehnten ausgetauscht.

Dank Knappheit an Material und Baukapazität verfügen wir in den neuen Bundesländern über eine Fülle originaler Fenster und Türen. Und gut gebaute alte Holzfenster lassen sich immer wieder instandsetzen und den neuen Anforderungen nach besserer Wärme-, Schallisolierung und Handhabbarkeit anpassen.

Merkpunkte vor Erneuerung der Fenster:

  • Die Lebensdauer gut reparierter und umgebauter Fenster ist keineswegs geringer als die neuer Fenster
  • Einbau industriell gefertigter Fenster ist allerdings für viele Montagefirmen gewinnbringender als die Sanierung vorhandener Konstruktionen.
  • Die neuen Fensternormen sind für Neubauten mit großen Glasflächen entwickelt worden. Sie für historische Gebäude anzuwenden, ist weder denkmalpflegerisch richtig und gesetzlich vorgeschrieben, noch in jedem Fall technisch erforderlich.
  • Reparaturen von alten Fenstern sind bei einem Substanzaustausch von ca. 20% technisch, denkmalpflegerisch und wirtschaftlich vertretbar. Ausnahmen besonders wertvolle Fenster.
  • Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit ist zu beachten, daß die bei einer vollständigen Fensterauswechslung anfallenden Gesamtkosten wie die Entsorgung, Ein- und Ausbauschäden, Bauabfallbeseitigung, erzielte Energieeinsparung einfließen müssen.
  • Hlfreich bei der Instandsetzung alter Fenster ist der VHF Leitfaden (Link) Auch wenn nicht alle der hier aufgezeigten Maßnahmen in jedem Falle notwendig und sinnvoll sind.
  • Die Entfernung der Altanstriche, Einpassen der Flügel mit gleichmäßig umlaufender Luft, der Ersatz zerstörter, beschädigter oder fehlender Holzteile, die Überprüfung gegf. Erneuerung der Verglasung einschließlich der Verkittung und eine fachgerechte auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Neubeschichtung mindestens bestehend aus Grundierung, Vor-, Zwischen- und Schlussbeschichtung sind jedoch die in den meisten Fällen notwendigen Maßnahmen.
  • Eine Aufrüstung durch den Einbau von Dichtungen oder wärmetechnisch besseren Gläsern wie K-Glas oder dünnen Isoliergläsern sollte dabei immer als Energieeinsparende Maßnahme gegenüber den strengen Regeln der authentischen Restaurierung und des Denkmalschutzes abgewogen werden.

Bei vorhandenen Einfachfenstern hat sich auch in vielen Fällen die innere Aufdoppelung durch eine zweite Fensterebene bei unveränderter Erbehaltung des Einfachfensters bewährt.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns, wir lassen gerne unsere umfangreichen Erfahrungen auf diesem Gebiet in Ihre Beratung einfließen.

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